Die Geschichte vom teuersten Plattenspieler der Welt…

Bildschirmfoto 2017-11-25 um 12.10.52Es war ein riesiger Andrang auf der Messe der „Analogue Audio Association“ in Krefeld. Der Raum, in dem er den Prototyp der Weltöffentlichkeit vorstellte, war zum bersten gefüllt. Und das ging nun schon seit Tagen so. Sie alle scharrten sich um einen Plattenspieler namens Dereneville. Bereits als erste Bilder davon im Internet auftauchten, stand sein Telefon nicht mehr still. Unter den Anrufern auch ein Japaner, der ihn später aufsuchte und ehrfürchtig einen Kniefall machte – vor dem Gerät. Ein anderer war ein Online-Händler aus Fort Myers, Florida, der die Exklusivvertriebsrechte für die USA ergattern wollte. „Ich habe gesagt, der wird nicht in Serie gebaut. It’s an experimental,“ erzählt der Erbauer Rainer Horstmann von dem Gespräch. Um den Anrufer abzuwimmeln, schlug er bei der Frage nach dem Preis eigentlich eine Unsumme vor: 630.000 Dollar. Doch der erwiderte schlicht: „That’s great! Let’s make a deal together.“ Als dann noch ein weiterer Interessent zu dem Preisvorschlag meinte: „Das ist mir doch egal, ich möchte einfach für mein Geld etwas Schönes haben“, verstand er endlich die Anhänger dieser Highend-Produkte. „Da habe ich begriffen, was in der Szene überhaupt los ist“, erzählt der Maschinenbauingenieur und Musikliebhaber die Anekdote, die seine Erfindung bereits 2011 zum teuersten Plattenspieler der Welt machte. (…)

weiterlesen: plattenspieler

Autor: Birgit Compin

Fotos: Matheus Fernandes

veröffentlicht im November 2017: Faktor3, Ausgabe 12, Flöttmann Verlag

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