Der wilde Läufer

Fuchsgruber

Hätte seine Geschichte auch anders verlaufen können? „Nichts geschieht ohne Sinn“, meint Rafael Fuchsgruber. 1961 kommt er in Würzburg als unehelicher Sohn eines katholischen Pfarrers zur Welt, der sich später von der Kirche lossagt. Er wächst im Saarland auf, seine Jugend ist geprägt von Alkoholexzessen, körperlichen Züchtigungen und der Tablettensucht des Vaters. Er beginnt zu flüchten. „Draußen war es immer sicherer als Zuhause“, wird er später sagen. Bereits mit 17 Jahren organisiert er Partys und Tanzveranstaltungen. Direkt nach dem Abitur zieht er nach Köln, arbeitet als Discjockey, studiert dies und das, absolviert eine kaufmännische Lehre und gründet in den 1980er-Jahren eine Agentur für Konzertmanagement. Er wird zum erfolgreichen Manager damals so angesagter Bands wie „Purple Schulz“ und arbeitet als Konzertveranstalter mit Künstlern wie Nena, Rio Reiser und Billy Idol. Sein Leben ist eines auf der Überholspur, eine Party jagt die andere. Fuchsgruber gerät in den Sog aus Arbeit und wenig Schlaf, durchzogen mit Unmengen an Zigaretten und jeder Menge Alkohol. Er ist noch keine 30 Jahre alt, als er in die Fußstapfen des Vaters tritt. Rafael wird zum Alkoholiker. (…)

 

Weiterlesen: FV_Jubi_14_RZ_laeufer_lowres

Autor: Birgit Compin

Fotos: Rafael Fuchsgruber

veröffentlicht: November 2016, Jubiläumsmagazin – 150 Jahre Flöttmann Verlag

 

 

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