Die Dosis macht’s – Stylistin Dagmar Vorwerk über Business-Mode


Wenn es um Dresscodes im Job geht, heißt es bei den meisten Firmen „Business Casual“. Gemeint ist ein legerer Business-Look, der lässig wirkt und zugleich Autorität und Kompetenz ausstrahlt.  Was für die Herren der Schöpfung einen dezenten Freizeitlook aus Stoffhose, Hemd oder Pullover bedeutet, lässt Frauen beinahe freie Wahl. Seriös, elegant, aber nicht langweilig lautet hier die Devise.

Konfrontiert mit der Frage, wie man die aktuelle bunte und plakative Mode gekonnt in den Businessbereich transportiert, antwortet die Düsseldorfer Stylistin Dagmar Vorwerk mit ihrer Zauberformel: „Die Dosis macht das Gift“. Als Coach für moderne Umgangsformen setzt die Farb- und Stilberaterin auf eine stilvolle und moderne Etikette am Arbeitsplatz.
„Gut dosiert kann man Mode wagen“, fährt die Profi-Stylistin fort. „Farben und Prints lassen sich mit schlichten Basics gut kombinieren,“ so die Expertin weiter. Auch am Arbeitsplatz solle man sich der Mode bedienen, jedoch gilt die Regel, je konservativer die Branche, desto verhaltener das Auftreten. „Gute Kleidung ist auch immer ein Zeichen der Wertschätzung“, erklärt Vorwerk. Je anspruchsvoller das Klientel, desto klassisch-eleganter darf die eigene Garderobe sein.
Schwierig wird es bei den All-Over Trends. „Colourblocking und blumige Ganzheits-Looks sind im Businessbereich kaum einsetzbar“, erklärt Dagmar Vorwerk. Und dann lüftet die Düsseldorferin noch ihr persönliches Geheimnis: Stilbruch heißt ein weiteres Zauberwort und meint, Elegantes mit Sportivem zu mischen, oder Klassisches mit Modischem.

Die goldenen Regeln auf einem Blick

Mit Reizen geizen. Eine stark akzentuierte Weiblichkeit setzt leider oft mangelnde fachliche Kompetenz voraus.

Transparente Blusen ohne Unterhemd sind genauso tabu wie bunte BH-Träger.

Der Rock soll maximal eine handbreit über dem Knie enden. Strümpfe sind immer ein Muss.

Je größer die Abendveranstaltung, desto größer darf das Dekolleté sein. Tagsüber im Büro: No-Go.

Das Make-up sollte dezent gewählt sein.

Das Parfum soll im Abstand von einer Armlänge nicht mehr wahrzunehmen sein. Drei Spritzer genügen.

Accessoires auf maximal fünf Teile beschränken und markantem Schmuck Freiraum gönnen.

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